𐩕 KantKieze-Verein gründen: mehr Mitbestimmung

Die KantKieze vor ĂŒber 100 Jahren.

Liebe Leute in den KantKiezen, wir wollen uns doch selbst vertreten, oder? Wir wollen nicht, dass uns im Kiez Änderungen durch das Bezirksamt vorgesetzt werden. Man möge dort unsere Vorstellungen und WĂŒnsche umgesetzen. Denn wir WĂ€hlenden sind die Auftrag- und Geldgeber. „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ – Artikel 20 des Grundgesetzes. Sie wird vom Volk in Abstimmungen ausgeĂŒbt. Sprich, Entscheidungen durch Mehrheiten sind die Kraft hinter allem Tun.

Wir wollen einen Verein grĂŒnden, der als juristische Instanz bei Verwaltung und Politik auftreten kann.

Wir Menschen in den Kiezen wollen zum Beispiel entscheiden 


  • welches GrĂŒn gepflanzt wird
  • wo ein Brunnen gebaut wird
  • ob in unserem Kiez eine laute Durchfahrtsstraße fĂŒr die ganze Stadt sein soll
  • ob sich die Kinder sicher bewegen können mĂŒssen
  • ob die Nebenstraßen autofrei werden
  • die FußgĂ€ngerzonen zu entsiegeln

FĂŒr einen eingetragenen Verein sind mindestens sieben GrĂŒndungsmitglieder notwendig. Es muss nur einmal im Jahr eine Hauptversammlung abgehalten werden, an der man teilnehmen muss. Der Aufwand hĂ€lt sich also in Grenzen. Im Wesentlichen ist vor allem der Vorstand die aktive Instanz.

Nur eine juristische Person kann sinnvoll Fördergelder beantragen, ohne dass private Konten verwendet werden mĂŒssen. Eine GemeinnĂŒtzigkeit kann finanzielle Vorteile bedeuten. Ein Verein kann viel besser juristisch und organisatorisch etwas bewegen.

Wer macht mit bei der GrĂŒndung eines KantKieze-Vereins?

Dann schreibe eine eMail an Verein@KantKieze.de – sobald die sieben Leute beisammen sind, legen wir los. Momentan sind wir erst ca. 3 bis 5 Personen, die an der GrĂŒndung eines Vereins im engeren Sinne juristisch dabei wĂ€ren. Mehr Leute wĂ€ren natĂŒrlich noch besser. Viele andere wĂŒrden sich zwar im Kiez einbringen, lassen den Kelch der Vereinsmeierei aber lieber an sich vorĂŒbergehen.

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